Ein besonderer Tag auf der Ranch zeigte einmal mehr, wie wirkungsvoll tiergestütztes Lernen sein kann.
Der Morgen begann – wie bei uns üblich – mit einem gemeinsamen Frühstück. Diese feste Struktur schafft nicht nur Gemeinschaft, sondern gibt den Kindern auch Sicherheit und Orientierung für den Tag. Anschließend übernahmen sie Verantwortung: Die Ställe der Pferde und Hühner wurden gemeinsam gesäubert. Dabei erleben die Kinder unmittelbar, was Fürsorge, Verlässlichkeit und Teamarbeit bedeuten.
Ein Schwerpunkt des Tages lag auf dem bilateralen Gehirntraining. In verschiedenen Übungen mussten die Kinder gleichzeitig mit der linken und rechten Hand Muster, Zahlen und Grafiken nachspuren. Schnell wurde deutlich: Diese Aufgaben erfordern ein hohes Maß an Konzentration, Koordination und Durchhaltevermögen. Gleichzeitig fördern sie die Vernetzung beider Gehirnhälften – eine wichtige Grundlage für erfolgreiches Lernen.
Besonders gefreut haben wir uns über den Besuch einer Redakteurin des Rhein-Sieg-Anzeigers, die sich vor Ort ein Bild von unserer Arbeit gemacht hat. Sie konnte miterleben, wie eng Lernen, Bewegung und emotionale Erfahrungen bei uns miteinander verknüpft sind.
Im mathematischen Teil des Tages stand der Zahlenstrahl im Zahlenraum bis 10 im Mittelpunkt. Auf den ersten Blick mag dieses Thema für eine weiterführende Schule ungewöhnlich erscheinen. Doch aktuelle Studien zeigen deutlich: Selbst ältere Schülerinnen und Schüler verfügen häufig nicht über eine sichere Zahlvorstellung in den grundlegenden Zahlenräumen bis 10 und 20. Genau diese Basiskompetenzen sind jedoch entscheidend – nicht nur für das Verständnis weiterführender Inhalte wie das Bruchrechnen, sondern für mathematisches Denken insgesamt.
Die Kinder bauten zunächst eigenständig einen Zahlenstrahl mit vorbereiteten Materialien. Anschließend wurden zentrale Inhalte wie Vorgänger und Nachfolger aktiv erarbeitet – und hier kamen die Ponys ins Spiel: In Bewegung mit dem Pferd konnten die Kinder Zahlenräume körperlich erfahren, Abläufe verinnerlichen und ihr Wissen nachhaltig festigen. Diese Verbindung von kognitivem Lernen und körperlicher Erfahrung macht den besonderen Mehrwert unserer Arbeit aus.
Der Tag endete bei strahlendem Sonnenschein – mit vielen Erfolgserlebnissen, neuen Erkenntnissen und sichtbar gewachsenem Selbstvertrauen bei den Kindern.
Unser Fazit: Lernen mit Pferden bedeutet weit mehr als Wissensvermittlung. Es verbindet Bewegung, Emotion und Verantwortung – und schafft so nachhaltige Lernprozesse, die im Klassenzimmer allein oft nicht möglich sind!
Am Dienstagvormittag, dem 24. Februar 2026, stand für die fünften Klassen der Alexander-von-Humboldt-Realschule alles im Zeichen der Verkehrssicherheit. Am Vormittag verwandelte sich das Gelände des Technisches Hilfswerk (THW) in einen abwechslungsreichen Lernparcours rund ums sichere Fahrradfahren. Unterstützt wurde der Verkehrssicherheitstag von der Deutschen Verkehrswacht sowie der örtlichen Polizei. Begleitet von Schulleiterin Frau Gust und den Klassenlehrerteams der Jahrgangsstufe 5 durchliefen die Schülerinnen und Schüler fünf praxisnahe Stationen.
Ziel des Tages war es, die Verkehrssicherheit der Kinder auf dem Fahrrad nachhaltig zu stärken – rechtzeitig zum Start in die wärmere Jahreszeit. Gleich zu Beginn wurde es offiziell: Beim Seh- und Hörtest überprüften Fachleute, wie gut die Kinder sehen und hören können – zwei entscheidende Voraussetzungen für die sichere Teilnahme am Straßenverkehr. Kleine „Leuchtgespenster“ und reflektierende Anhänger sorgten nicht nur für Freude, sondern erhöhen künftig auch die Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Zusätzlich konnten altersgerechte Informationsmaterialien kostenlos mitgenommen werden.
Sportlich ging es beim Fahrradparcours weiter. Hier kamen die Schülerinnen und Schüler ordentlich ins Schwitzen: Über eine schmale, erhöhte Linie fahren, enge Kurven meistern, korrekt Handzeichen geben sowie während der Fahrt einen Gegenstand greifen und ablegen – all das verlangte Geschick, Konzentration und Gleichgewichtssinn. Spielerisch wurden so wichtige Techniken wiederholt und gefestigt.
Moderne Technik kam bei der VR-Station zum Einsatz. Mithilfe einer Virtual-Reality-Brille tauchten die Kinder digital in realitätsnahe Verkehrssituationen ein. Besonders das richtige Verhalten beim Abbiegen als Fahrradfahrer wurde intensiv trainiert. In einer sicheren Umgebung konnten Gefahrensituationen erlebt und angemessenes Reagieren erprobt werden – ein Training mit nachhaltigem Eindruck.
Kondition war bei der Fahrradsimulation gefragt. Hier hieß es: kräftig in die Pedale treten, um sicher ans Ziel zu gelangen. Die Simulation verdeutlichte anschaulich, wie Aufmerksamkeit, Reaktionsfähigkeit und Ausdauer im Straßenverkehr zusammenspielen.
Besonders eindrucksvoll war die Station zum „Toten Winkel“ eines LKW. Vor Ort konnten die Kinder selbst in einem Lastwagen Platz nehmen und erleben, welche Bereiche für Fahrerinnen und Fahrer nur schwer oder gar nicht einsehbar sind. Dabei wurde deutlich: Eine halbe Schulklasse kann im toten Winkel nahezu unsichtbar werden – eine Erkenntnis, die nachhaltig sensibilisierte.
Am Ende des Vormittags waren sich alle einig: Der Verkehrssicherheitstag war nicht nur lehrreich, sondern machte auch großen Spaß. Mit neuem Wissen, praktischen Erfahrungen und gestärktem Sicherheitsbewusstsein starten die Fünftklässler nun gut vorbereitet in die Fahrradsaison.
und strahlende Gesichter bei der Nikolaus-Aktion der 10.2 !
Wie viel Freude ein kleiner Schoko-Nikolaus und liebe Worte bereiten können, zeigte die diesjährige Nikolaus-Aktion der Klasse 10.2 eindrucksvoll. Mit viel Engagement, Herzlichkeit und einem Hauch vorweihnachtlicher Magie verwandelten die Schüler*innen den Schulalltag inmitten von Umzugskisten in eine Zeit voller kleiner Überraschungen.
An mehreren Tagen – vom 19. bis 28. November – konnten Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte im PZ einen Schoko-Nikolaus erwerben und mit einer persönlichen Grußkarte versehen. Besonders am Eltern- und Schülersprechtag nutzten auch viele Eltern die Gelegenheit, ihren Kindern heimlich eine liebevolle Botschaft mitzugeben. Für nur 2 € (Schüler*innen) bzw. 2,50 € (Eltern und Lehrkräfte) entstanden so zahlreiche kleine Gesten, die Großes bewirkten.
Der Höhepunkt folgte am 5. Dezember: Mit roten Mützen, guter Laune und begleitet vom Nikolaus höchstpersönlich machte sich die 10.2 auf den Weg durch die Klassenräume, um die süßen Überraschungen zu verteilen. Insgesamt 199 Nikoläuse fanden an diesem Tag ihren Weg zu strahlenden Empfänger*innen – ein schöner Moment für alle Beteiligten.
Neben vielen glücklichen Gesichtern brachte die Aktion der Klasse auch eine wichtige finanzielle Unterstützung für ihren geplanten Ausflug nach Amsterdam im Rahmen der Abschlussfahrt ein. Eine rundum gelungene Aktion, die gezeigt hat, wie viel Wärme in kleinen Gesten stecken kann.
Ein großes Dankeschön an alle, die diesen besonderen vorweihnachtlichen Zauber möglich gemacht haben!
Der Westdeutsche Tischtennisverband (WTTV) fördert seit vielen Jahren die Zusammenarbeit zwischen Sportvereinen und Schulen. Dieses Jahr wurde deshalb das Programm „Jedem Kind einen Schläger“ aufgelegt, dessen Ziel es ist, die Ausstattung der Schulen mit Tischtennisschlägern zu verbessern. Die AvH-Realschule hatte sich für das Programm beworben und jetzt den Zuschlag erhalten hatte.
„Die meisten Schläger in den Schulen sind schon so lange in Nutzung, dass die Veränderung der Rotation des Balles durch bestimmte Schlagtechniken gar nicht unterrichtet werden kann“, so Sportlehrer und Leiter der Tischtennis-AG Sascha Ley. „Und einen hochwertigen Schläger käuflich zu erwerben, ist für viele Familien finanziell nicht so leicht möglich“.
„Das Schlägerpaket des WTTV, bestehend aus 16 qualitativ hochwertigen Tischtennisschlägern und 24 Wettkampfbällen, setzt genau an diesem Punkt an“, berichtet Johannes Heinzen, Ressortleiter Breitensport des Bezirksverbands Rhein-Erft-Sieg bei der Übergabe des Pakets an die AvH-Realschule in Siegburg. „Wir hoffen, damit mehr Kinder für unseren Sport begeistern zu können.“
Die Schülerinnen und Schüler der Tischtennis-AG freuen sich jedenfalls schon auf die neue Ausrüstung und können es kaum erwarten, diese in der nächsten Stunde auszuprobieren.
Am 06.11.25 kamen die Sechstklässler der Alexander-von-Humboldt-Realschule zum diesjährigen schulinternen Vorlesewettbewerb zusammen.
Gespannt lauschten sie den diesjährigen Klassenchampions der Klasse 6.1 und 6.2. „Es war eine knappe Entscheidung“, erklärte Petra Hohenhorst (Jurymitglied und Lehrerin an der AvH-Realschule) schließlich bei der Siegerehrung.
Matilda Lohmar aus der Klasse 6.1 gewann mit ihrer Präsentation aus „Abgefahren – Die Schule der magischen Tiere“ von Margit Auer knapp vor Jolina Schulz aus der Klasse 6.2 mit ihrem Beitrag aus „Kathas Katastrophen“ von Johanna Klement und Mareikje Vogler.
Die Schulgemeinschaft der Alexander-von-Humboldt-Realschule gratuliert Matilda Lohmar ganz herzlich und wünscht ihr viel Erfolg für den weiteren Wettbewerb!
Nach den Herbstferien haben wir mit dem Training zur Laienreanimation begonnen. Damit greifen wir einer landesweiten Neuerung voraus: Ab dem Schuljahr 2026/27 wird diese Schulung in ganz NRW verpflichtend.
Alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7 bis 10 nehmen an einer 90-minütigen Unterrichtseinheit teil und lernen, wie sie im Notfall richtig reagieren können – ganz nach dem einfachen Prinzip: „Prüfen – Rufen – Drücken“.
In der Sporthalle zeigen Herr Odenthal und die Sportlehrkräfte, wie man einen Herz-Kreislauf-Stillstand erkennt, Hilfe holt und durch Herzdruckmassage Leben retten kann. Neben einem kurzen Theorieteil steht vor allem das praktische Üben an Reanimationspuppen im Mittelpunkt.
Zum Abschluss erhalten alle Teilnehmenden eine Teilnahmeurkunde – und hoffentlich das gute Gefühl, im Ernstfall helfen zu können.
Unter diesem Motto fand die diesjährige Einschulungsandacht im Rosengarten auf dem Michaelsberg statt.
Am 29.08.25 kamen die neuen Fünftklässler der AvH-Realschule zusammen und feierten bei einem wunderschönen Sonnenaufgang gemeinsam ihren Schulanfang. Pfarrer Lenz und Frau Kremser erklärten: „Gemeinsam seid ihr wie ein bunter Blumenstrauß. In jeder Klassengemeinschaft gibt es unterschiedliche Blumen mit besonderen Eigenschaften. Die fleißigen Lieschen, die liebevollen Rosen und manchmal braucht es auch Stacheln und Durchsetzungsvermögen wie bei einem Kaktus. In der Gemeinschaft ergänzt ihr euch und blüht gemeinsam auf!“
Zum Abschluss bekamen die Fünftklässler jeder eine selbstgestaltete Glücksblume mit guten Wünschen zum Schulstart mit auf den Weg und starteten dann mit ihren neuen Klassenlehrern und Paten in eine spannende erste Kennenlernwoche.
Herzlich willkommen an der Realschule – 58 neue Fünftklässler feierlich eingeschult
Mit einer fröhlichen Einschulungsfeier begrüßte die Alexander-von-Humboldt-Realschule in Siegburg insgesamt 58 neue Schülerinnen und Schüler in zwei fünften Klassen. Begleitet von Eltern, Geschwistern und Verwandten starteten die Kinder mit einer liebevoll gestalteten Feier in ihren neuen Lebensabschnitt.
Für Stimmung sorgten vor allem die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6, die ein buntes und mitreißendes Programm auf die Beine gestellt hatten. Die Klasse 6.1 präsentierte einen kreativen Tanz zum Thema „Was unsere Schule ausmacht“, während die Klasse 6.2 mit einer sportlich-tänzerischen Einlage unter Leitung ihres Sportlehrers begeisterte – inklusive Ball und rhythmischer Choreografie. Souverän moderiert wurde die Veranstaltung von zwei Schülerinnen aus der sechsten Klasse, die mit Charme und Humor durch das Programm führten.
Schulleiterin Iris Gust richtete sich in ihrer Begrüßungsrede an die Kinder – auf ganz besondere Weise: Sie hatte das Bilderbuch *„Der Löwe in dir“* ausgewählt, das Mut macht und dazu ermuntert, an die eigene Stärke zu glauben. Passend dazu erhielten die neuen Klassen ein „Klassenmaskottchen“ – einen kleinen Stofflöwen, der die Kinder künftig durch den Schulalltag begleiten wird. Wie aus der Grundschule bekannt, darf das Maskottchen regelmäßig mit nach Hause genommen werden. Montags wird dann in der Klassenleiterstunde berichtet, was „der Löwe“ alles erlebt hat.
Nach dem offiziellen Teil gingen die Kinder mit ihren neuen Klassenleitungen erstmals in ihre Klassenräume. Währenddessen erhielten die Eltern eine Einführung in das digitale Kommunikationssystem „Schulmanager“, mit dem an der Realschule inzwischen alle schulischen Abläufe papierlos organisiert werden. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt: In der Mensa konnten sich die Eltern bei Kaffee, Kaltgetränken und kleinen Snacks austauschen und stärken.
Den krönenden Abschluss des gelungenen Vormittags bildete eine süße Überraschung: Ein Eiswagen stand bereit, und jedes Kind durfte sich zum Start in das neue Schuljahr ein Eis aussuchen – ein perfekter Abschluss für einen unvergesslichen ersten Schultag.
Mathe mal anders: Die Klasse 7.1 unterwegs in Siegburg
Am heutigen Tag hat die Klasse 7.1 ihren Mathematikunterricht ins Freie verlegt – und zwar nach Siegburg! Bei bestem Wetter erlebten die Schülerinnen und Schüler, dass Mathe nicht nur im Klassenzimmer spannend sein kann. Ob geometrische Formen im Stadtbild, Rechnen unterwegs oder knifflige Aufgaben im Team – der kreative Unterricht machte allen sichtlich Spaß.
Als kleines Dankeschön für die tolle Mitarbeit spendierten Herr Schulte und Frau Tacke am Ende des Ausflugs ein wohlverdientes Eis.