Kategorien
Schulleben

Auf die Räder fertig los!

Am Dienstagvormittag, dem 24. Februar 2026, stand für die fünften Klassen der Alexander-von-Humboldt-Realschule alles im Zeichen der Verkehrssicherheit. Von 9 bis 12 Uhr verwandelte sich das Gelände des Technisches Hilfswerk (THW) in einen abwechslungsreichen Lernparcours rund ums sichere Fahrradfahren. Unterstützt wurde der Verkehrssicherheitstag von der Deutschen Verkehrswacht sowie der örtlichen Polizei. Begleitet von Schulleiterin Frau Gust und den Klassenlehrerteams der Jahrgangsstufe 5 durchliefen die Schülerinnen und Schüler fünf praxisnahe Stationen.

Ziel des Tages war es, die Verkehrssicherheit der Kinder auf dem Fahrrad nachhaltig zu stärken – rechtzeitig zum Start in die wärmere Jahreszeit. Gleich zu Beginn wurde es offiziell: Beim Seh- und Hörtest überprüften Fachleute, wie gut die Kinder sehen und hören können – zwei entscheidende Voraussetzungen für die sichere Teilnahme am Straßenverkehr. Kleine „Leuchtgespenster“ und reflektierende Anhänger sorgten nicht nur für Freude, sondern erhöhen künftig auch die Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Zusätzlich konnten altersgerechte Informationsmaterialien kostenlos mitgenommen werden.

Sportlich ging es beim Fahrradparcours weiter. Hier kamen die Schülerinnen und Schüler ordentlich ins Schwitzen: Über eine schmale, erhöhte Linie fahren, enge Kurven meistern, korrekt Handzeichen geben sowie während der Fahrt einen Gegenstand greifen und ablegen – all das verlangte Geschick, Konzentration und Gleichgewichtssinn. Spielerisch wurden so wichtige Techniken wiederholt und gefestigt.

Moderne Technik kam bei der VR-Station zum Einsatz. Mithilfe einer Virtual-Reality-Brille tauchten die Kinder digital in realitätsnahe Verkehrssituationen ein. Besonders das richtige Verhalten beim Abbiegen als Fahrradfahrer wurde intensiv trainiert. In einer sicheren Umgebung konnten Gefahrensituationen erlebt und angemessenes Reagieren erprobt werden – ein Training mit nachhaltigem Eindruck.

Kondition war bei der Fahrradsimulation gefragt. Hier hieß es: kräftig in die Pedale treten, um sicher ans Ziel zu gelangen. Die Simulation verdeutlichte anschaulich, wie Aufmerksamkeit, Reaktionsfähigkeit und Ausdauer im Straßenverkehr zusammenspielen.

Besonders eindrucksvoll war die Station zum „Toten Winkel“ eines LKW. Vor Ort konnten die Kinder selbst in einem Lastwagen Platz nehmen und erleben, welche Bereiche für Fahrerinnen und Fahrer nur schwer oder gar nicht einsehbar sind. Dabei wurde deutlich: Eine halbe Schulklasse kann im toten Winkel nahezu unsichtbar werden – eine Erkenntnis, die nachhaltig sensibilisierte.

Am Ende des Vormittags waren sich alle einig: Der Verkehrssicherheitstag war nicht nur lehrreich, sondern machte auch großen Spaß. Mit neuem Wissen, praktischen Erfahrungen und gestärktem Sicherheitsbewusstsein starten die Fünftklässler nun gut vorbereitet in die Fahrradsaison.